Kategorie: Polizeimeldungen


Lünen (ots) – 14. November 2011, 12.00 Uhr
Lünen
Lfd. Nr.:1286

Die Polizei Dortmund konnte durch die Mithilfe eines Ehepaares aus Lünen, am Montag, 14. November 2011, gegen Mittag in Lünen einen 34-jährigen Betrüger festnehmen, der durch so genannte “Schockanrufe” Geld von älteren russischstämmigen Mitbürgern ergaunern wollte.

Der 34-Jährige aus Litauen erschien bei einer 53-Jährigen aus Lünen und forderte energisch einen höheren Geldbetrag ein, den zuvor Komplizen telefonisch durch einen sog. “Schockanruf” von ihrem Opfer verlangt hatten. Angeblich, so die Anrufer, sei der Sohn in einen Verkehrsunfall verwickelt und er benötige dringend einen fünfstelligen Bargeldbetrag. Der aufmerksame 62-jährige Ehemann der
Geschädigten erkannte den Betrug, verständigte die Polizei und versuchte den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Streife festzuhalten.

Der mutmaßliche Betrüger konnte sich jedoch zunächst losreißen und flüchten. Die Polizei nahm den 34-Jährigen jedoch kurz darauf im Rahmen der Fahndung fest.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnte die Polizei diesem Tatverdächtigen bisher zwei weitere vollendete gleichgelagerte Taten am 31.10.2011 und 02.11.2011 in Lünen nachweisen, wobei jeweils hohe vierstellige Summen betrügerisch erlangt wurden.

Der Mann wurde gestern einem Haftrichter vorgeführt, der umgehend einen Haftbefehl erließ.

Bei Taten mit sogenannten “Schockanrufen” kommt es im Wesentlichen immer zur gleichen Begehungsweise: Bei Recherchen werden potentielle Opfer gezielt anhand von vornehmlich russischen Vornamen, wie Olga, Natalia, Tamara und wo speziell der Vorname auf einen “älteren Teilnehmer” schließen lässt, ausgesucht.

Während ein Täter die gefilterten Personen anruft, halten sich dessen Mittäter bereits in Tatortnähe auf. Der “Anrufer” beginnt alle Telefonate ohne Namensnennung und in weinerlichem Ton. Er spricht die Opfer auf russisch mit Mutter oder Tante an und teilt ihnen seine persönliche Notlage mit. Zum Beispiel ein schwerer Verkehrsunfall, eine Person wurde überfahren, ein Mensch ist getötet worden, der Anrufer liege mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Wenn Anrufer nicht eine größere Summe zwischen 5.000 EUR und 50.000 EUR zahlen würde, würde er inhaftiert und so weiter.

In anderen Fällen meldet sich eine ,,Polizeidienststelle”, die angibt, dass ein naher Angehöriger (Sohn / Tochter / Vater / Bruder ) einen Verkehrsunfall / Schadenfall verursacht hätte und das zur Abwendung einer Haftstrafe ein Geldbetrag an Angehörige des Opfers gezahlt werden könnten. Auch hier liegen die Summen zwischen 5.000 EUR und 50.000 EUR.

Nachdem für den Anrufer geklärt ist, dass der/die Angerufene bereit ist zu helfen und eine bestimmte Geldsumme an einen Überbringer zu übergeben, wird der Mittäter vor Ort informiert. Dieser holt dann das Geld sofort vor Ort ab. In der Zwischenzeit hält der “Anrufer” durch mehrere Anrufe oder per Dauergespräch ständig Kontakt zum Opfer.

Taten mit der zuvor geschilderten Begehensweise werden seit geraumer Zeit von überregional agierenden Tätergruppen im gesamten Bundesgebiet begangen.

Sollten Sie einen verdächtigen Anruf erhalten, wenden sich bitte umgehend an den kostenlosen Notruf ihrer Polizei 110.

Originaltext: Polizei Dortmund
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POL-BI: Gemeinsame Presseerklärung der StA Bielefeld und der Polizei Bielefeld

15.11.2011 – 12:16 Uhr, Polizei Bielefeld

Bielefeld/Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück (ots) – 27jähriger Mann nach Schussabgaben festgenommen

Am frühen Dienstagmorgen, (15.11.11) gegen 02.05 Uhr, gab ein 27jähriger Mann aus Wiedenbrück mit zwei Karabinern bewaffnet mehrere Schüsse im Bereich des Bahnhofs Rheda, Bahnhofplatz, ab. Ziel der Schüsse war u.a. das Schaufenster eines türkischen Lebensmittelgeschäfts am Bahnhofsplatz 1. Hierbei erlitt ein Zeuge ein Knalltrauma, das im Krankenhaus behandelt werden musste. Andere Personen wurden nicht verletzt. Bevor er zur Waffe griff, informierte er die Leitstelle der Polizei in Gütersloh über sein Vorhaben. Als die alarmierte Polizei eintraf, flüchtete der Schütze in einen offen stehenden Eisenbahn-Wagon, in dem er überwältigt und festgenommen wurde. Bei der Festnahme wurde festgestellt, dass sich der Täter mit Klebeband mehrere Sprengstoffpakete um den Körper gelegt hatte. Es handelt sich dabei um Selbstlaborate, die in Verbindung mit einer offenen Flamme zur Explosion gebracht werden können. Bei der Tatausübung trug der 27jährige am linken Arm eine Armbinde mit Hakenkreuz. In seiner Vernehmung wurde deutlich, dass der junge Mann offensichtlich psychische Probleme hat und auch deswegen in längerer Behandlung ist. Das Motiv für sein Handeln lag nach seinen Angaben im persönlichen Bereich. Aus diesem Grund hatte er vor, einen Suizid zu begehen. Damit der Suizid auch zum Erfolg führen sollte, wollte er sich in die Luft sprengen oder im Misserfolgsfalle erschießen. Mit dem Tragen der Hakenkreuzbinde wollte der Wiedenbrücker nach seinen Angaben das Aufsehen der Öffentlichkeit erregen. Der Schütze hatte nach eigenem Bekunden nie vor irgendeine Person zu verletzen. In seiner Aussage gab er weiterhin an, dass er mehrere Gegenstände, wie auch sein Fahrrad, in die Ems geworfen hätte. Bei der entsprechenden Nachsuche an der Ems, konnte die Polizei neben dem Fahrrad noch einen Rucksack mit Sprengstoffzubehör sowie einen Waffen-SS Helm mit entsprechenden Runen aus dem Wasser ziehen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten u.a. zwei weitere Langwaffen beschlagnahmt werden. Propagandamaterial oder ähnliches wurde nicht gefunden. Der Staatsschutz Bielefeld prüft zur Zeit, ob das Handeln des 27jährigen politisch oder persönlich motiviert war. Überhaupt ist der Tatverdächtige in seinem Handeln und seinen Angaben sehr widersprüchlich. So hat er in einem Abschiedsbrief angekündigt, sich das Leben nehmen zu wollen, andererseits aber vor der Tatausführung die Polizei gebeten, ihn nicht zu erschießen. Ob der Festgenommene gezielt auf andere Personen geschossen hat, ist momentan noch unklar. In seiner Vernehmung gibt der 27jährige an, kein rechtsextremistisches Gedankengut zu besitzen und auch keiner rechtsextremistischen Organisation anzugehören. Bisher ist der Wiedenbrücker dem Staatsschutz noch nicht aufgefallen.

Originaltext: Polizei Bielefeld
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29.09.2011 – 12:40 Uhr, Polizei Hagen

Hagen (ots) – Klingt lustig, ist aber strafbar: Ein 43-jähriger Hagener geriet am Montagmorgen in eine Geschwindigkeitskontrolle und wies sich mit einem tschechischem Führerschein aus. Dabei erklärte er, dort für eine Weile seinen Wohnsitz gehabt zu haben. Bei genauerem Betrachten stellte der Polizeibeamte allerdings fest, dass der “Kartenführerschein” eine Komplettfälschung war, Vorder- und Rückseite wurden miteinander verklebt und im unteren Bereich standen die Einzelteile etwas über. Nun räumte der Mann ein, dass der “tschechische Originalführerschein” in der Tschechei bei einer Freundin liege und er sich ein Duplikat zugelegt habe. Ihm wurde eindringlich erläutert, dass er nur dann ein Fahrzeug führen darf, wenn er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und dass es auf jeden Fall strafbar ist, einen amtlichen Führerschein nachzumachen.

Die Polizisten stellten die Fälschung sicher und die Ermittlungen in der Dienststelle ergaben, dass dem 43-Jährigen 1987 nach einem Verkehrsdelikt die Fahrerlaubnis entzogen und nach negativer MPU im Jahr 1989 eine Wiedererteilung abgelehnt wurde. Zehn Jahre später kam noch mal eine Trunkenheitsfahrt hinzu. Anzeige und Ende Teil 1.

Am Donnerstagmorgen rieben sich die Polizisten zunächst die Augen, als sie bei ihrer Streifenfahrt den 43-Jährigen erneut am Steuer sahen. Sollte er den eindringlichen Hinweis nicht verstanden haben oder hatte er nun das möglicherweise zu Recht erstandene Original dabei? Bei der Überprüfung legte er einen tschechischen Kartenführerschein vor, diesmal allerdings keinen sorgfältig gefälschten, sondern eine folierte scheckkartengroße Karte, schief ausgeschnitten mit spitzen Ecken und der Text auf der Rückseite mit den Fahrerlaubnisklassen stand auf dem Kopf. Dazu gab er an, eine PDF-Datei vom Original aus Tschechien per E-Mail erhalten zu haben. Die hatte er sich nun ausgedruckt, weil die Polizei ja den alten einbehalten hatte und er sich daher einen neuen erstellen musste.

Auch dieses Exemplar stellten die Beamten sicher und legten eine erneute Anzeige vor. Weitere Ermittlungen dauern an, Ende Teil 2. Ob aus dem Zweiteiler eine Serie wird, ist noch nicht bekannt.

Originaltext: Polizei Hagen
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20.09.2011 – 12:45 Uhr, Polizei Bielefeld

Mitte (ots) – SR/ Einer 23-jährigen Bielefelderin sind am Samstag, 17.09.2011, in der Diskothek Stadtpalais am Papenmarkt K.O.-Tropfen in ihr Getränk verabreicht worden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter. Zwischen 23.45 Uhr und 1.44 Uhr war der Frau in der Diskothek ein ihr unbekannter Mann unangenehm nah gekommen, nachdem er sie angesprochen hatte. Das Getränk, das sie zu diesem Zeitpunkt in ihrer Hand hielt, hatte sie während des Kontaktes nicht immer im Blick. Kurz nachdem sie sich von dem Mann entfernt hatte, erlitt sie einen Zusammenbruch. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Der Mann, der ihr das K.O.-Mittel verabreicht haben könnte, war circa 23 bis 30 Jahre alt und circa 173 cm groß. Er war mit einem karierten Hemd bekleidet und von dünner Statur. Er sprach deutsch. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, Getränke in Bars, Kneipen und Diskotheken, nie unbeaufsichtig zu lassen. K.O.-Tropfen werden im Rahmen von Straftaten wie Sexual- oder Eigentumsdelikten genutzt, um die Opfer zu betäuben und damit wehrlos zu machen. Hinweise erbittet die Polizei, KK 14, unter Tel. 0521/545-0.

Originaltext: Polizei Bielefeld
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20.09.2011 – 15:56 Uhr, Polizei Hagen

Hagen (ots) – Gegen 14.30 Uhr ereignete sich am Dienstagnachmittag ein schwerer Unfall auf der Heedfelder Straße zwischen Rummenohl und Lüdenscheid. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer überholte auf der Fahrt in Richtung Lüdenscheid auf der kurvenreichen Strecke einen in gleiche Richtung fahrenden Lkw, gesteuert von einem 66-jährigen Mann. Der 22-jährige Fahrer eines entgegen kommenden Volkswagens musste nach ersten Ermittlungen dem riskant Überholenden ausweichen, verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen, kollidierte mit dem Lkw und landete schließlich im Graben. Der junge Mann musste von der Feuerwehr aus dem schwer beschädigten VW befreit werden. Ein aufgrund der Schwere seiner Verletzungen angeforderter Rettungshubschrauber brachte ihn nach einer ersten Versorgung vor Ort ins Krankenhaus.

Die Heedfelder Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt, es kam zu deutlichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Lkw und der Volkswagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Unfallverursacher hatte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle entfernt. Erste Zeugenvernehmungen ergaben, dass es sich bei dem Fahrzeug um eine dunkle Audi-Limousine der Typenbezeichnung A4 oder A6 gehandelt haben soll.

Die Unfallsachbearbeitung der Hagener Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331-986 2066 zu melden.

Originaltext: Polizei Hagen
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17.09.2011 – 07:37 Uhr, Polizei Hagen

Hagen, Stadtgebiet (ots) – Im Laufe der Nach vom 16.09. – auf den 17.09.2011 kam es im Ortsteil Haspe zu mehreren Einsätzen, aufgrund der Inbrandsetzung von verschiedenen Gegenständen – Container, Kaminholzlager und einer Diesellokomotive. Nach den ersten Bränden wurden die Fahndungsmaßnahmen intersiviert.

Eingebunden war hierbei auch ein Polizeihubschrauber. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnten im Nahbereich des letzten Tatortes zwei verdächtige Personen – beide 22 Jahre alt – angetroffen werden. Bei der Überprüfung der Personen wurden Gegenstände aufgefunden, die einen dringenden Tatverdacht begründen. Sie wurden vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen dauern an.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Euro.

31.07.2011 – 05:06 Uhr, Polizei Bielefeld

Bielefeld, Sparrenburg (ots) – Am 30.07.2011, 20.45 Uhr, stürzte ein 26-jähriger Gütersloher vom Turm der Sparrenburg in den Burghof. Dabei wurde er lebensgefährlich verletzt und unter Reanimationsbedingungen in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren. Hier erlag er gegen 22.45 Uhr seinen schweren Verletzungen. Aufgrund von Zeugenaussagen und weiterer polizeilicher Ermittlungen ist von einem Sprung in suizidaler Absicht auszugehen. Zum Zeitpunkt des Geschehens fand das Sparrenburgfest mit ca. 5000 bis 6000 Besuchern statt. Unmittelbar im Burginnenhof waren etwa 60 – 70 Besucher anwesend, die das Geschehen mit ansehen mussten. 25 von ihnen wurden durch vor Ort befindliche und zusätzlich alarmierte Kräfte der Johanniter Unfallhilfe und RTW-Besatzungen psychologisch betreut. Nach dem Sturz wurde der Burginnenhof gesperrt.

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29.07.2011 – 13:42 Uhr, Polizei HagenHagen (ots) – Innenminister Ralf Jäger berichtete heute, 29.07.2011, dass 2011 landesweit die Anzahl der bei Verkehrsunfällen getöteten und verletzten Motorradfahrer im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen hat. Insbesondere, die “Neu- und Wiedereinsteiger”, die leistungsstarke Motorräder bewegen, überschätzen oft ihre Fähigkeiten.

In Hagen ist in diesem Jahr bisher kein Motorradfahrer tödlich verunglückt, aber es wurden deutlich mehr Unfälle verursacht als in 2010. In der Folge wurden aktuell 67 Personen verletzt gegenüber 41 im gleichen Vorjahreszeitraum. Dies bedeutet einen erheblichen Anstieg um 38 %. Im Gegensatz zum Landestrend sind zwar leistungsstarke Motorräder am häufigsten an Zweiradunfällen beteiligt, aber die überwiegende Mehrzahl (über 80 %) dieser Unfälle wird nicht durch die Kradfahrer verursacht. Vielmehr werden sie häufig Opfer von Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer. “Innenminister Jäger hat jedoch absolut Recht, wenn er Fahrern schwerer Maschinen ein Fahr- und Sicherheitstraining empfiehlt. Denn defensives und vorausschauendes Fahrverhalten sind neben der sicheren Beherrschung seines Motorrades in Notfallsituationen für den Fahrer die beste Versicherung, unfallfrei und unverletzt durch die Saison zu kommen”, ist auch Polizeioberrat Michael Hoffmann, Leiter der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Hagen, überzeugt. Er kündigt an, dass die Polizei Hagen mit Sicherheitsaktionen und Veröffentlichungen im Laufe des Sommers Motorradfahrer, aber auch alle anderen Verkehrsteilnehmer informieren wird, wie der Umgang miteinander unfallfrei gestaltet werden kann. Denn mehr Aufmerksamkeit von und für Motorradfahrer ist nötig.

Originaltext: Polizei Hagen
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Menden (ots) – Am 18.04.2011, gegen 14:30 Uhr, entstand aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand in einem leerstehenden Firmengebäude an der Fröndenberger Straße. Zwei männliche Personen, die eine Absauganlage demontierten, hatten den Brand entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Löschversuche mit Feuerlöschern scheiterten. Eine angrenzende Jet-Tankstelle wurde vorsorglich geräumt und geschlossen. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte von der Feuerwehr verhindert werden. Die Fröndenberger Straße sowie die Franz-Kissing-Straße mussten bis ca. 17.00 Uhr Stunden gesperrt werden. Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Schaden im unteren sechstelligen Bereich. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Brandermittler konnten ihre Ermittlungsarbeit noch nicht aufnehmen, da das Firmendach drohte einzustürzen.

POL-BI: Schmale Straßen in der Vorweihnachtszeit – Breite Autos – und die Folgen

10.12.2010 – 10:00 Uhr, Polizei Bielefeld

Bielefeld (ots) – Jeder Autofahrer kennt in der Vorweihnachtszeit das Problem der überfüllten Straßen, Autobahnen und Parkhäuser. Besonders erschwert wird das Fahren auf verschneiten oder spiegelglatten Fahrbahnen. Zwangsläufig bilden sich endlose Fahrzeugschlangen und Staus. Das Rangieren in Parkhäusern und auf Parkplätzen artet in Schwerstarbeit aus. Jetzt sind starke Nerven und vor allem ein gutes Auge gefragt.

Wer hat vor Fahrbahnverengungen, im Begegnungsverkehr oder bei Überholmanövern nicht selbst schon mal feuchte Hände am Lenkrad bekommen? Viele Verkehrsteilnehmer haben in den letzten Jahren den Eindruck bekommen, dass die Straßen oder die Parkbuchten immer schmaler werden. Doch dieser persönliche Eindruck täuscht. Es sind nicht die Verkehrsflächen, die enger werden, sondern die Fahrzeuge, die immer breiter werden. Hand aufs Herz: Welcher Fahrer kann von sich behaupten, die tatsächliche Breite seines Fahrzeuges zu kennen???

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
Dieser Umstand trifft im besonderen Maße auf das Fahren in fahrbahnverengten Baustellen auf den Autobahnen zu. Die großflächige Tafel, die jeweils zu Beginn und zum Ende von Autobahnsbaustellen zu sehen ist, kennt leider jeder Autobahnfahrer zur Genüge. Auf dem Schild sind zwei versetzte Richtungspfeile zu erkennen, wobei der linke mit einer breitenbegrenzenden 2m – Kennzeichnung (Verkehrszeichen Nr. 264) versehen ist.

Jeder Fahrer, der sich mit einem Blick in seinen Kfz-Schein rückversichert und erleichtert eine Fahrzeugbreite von 1,90m feststellt, hat leider die Rechnung ohne die Außenspiegel gemacht. Wie mittlerweile auch gerichtlich bestätigt, bezieht sich die Benutzung einer auf Fahrzeugbreiten von 2 m beschränkten Baustellenspur nur auf die tatsächliche Breite des Fahrzeuges. Wer sich also nicht sicher ist, müsste schon zum Zollstock greifen, um nicht ein Bußgeld von 20 Euro zu riskieren. Besonders gefährdet sind hier die Fahrer von Klein-LKW, im Volksmund auch “Sprinter” genannt, die mit ihren großen Außenspiegeln locker die zwei Meter übertreffen.

Abgesehen von der tatsächlichen Überbreite dieser Wagen, erzeugen sie bei Überholen in Baustellen bei den anderen Fahrern ein, gelinde gesagt, beklemmendes Gefühl, wenn nicht sogar ein bedrohliches. Die Überholaktionen können bei unsicheren Fahrern zu plötzlichen Ausweichmanövern führen, die in engen Baustellen fatale Folgen nach sich ziehen. Im Zweifelsfall besser entspannt die rechte Spur nutzen und auf riskante Überholmanöver verzichten.

Originaltext: Polizei Bielefeld
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/pm/12522

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